Köln - Düsseldorf 2:3 n.V. (02.03.07)

Was der Blätterwald über die Haie spricht...

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Köln - Düsseldorf 2:3 n.V. (02.03.07)

Beitrag von Lutti » 05.03.2007

haie.de:

KEC unterliegt im Derby - Play Off-Termine stehen fest - Erstes Heimspiel am 18.3

Die Haie haben im 175. Derby am Freitag gegen die DEG Metro Stars nur einen Punkt geholt und damit keine Chance mehr, das Heimrecht für die anstehenden Play Offs zu erkämpfen. Der KEC verlor vor 18.650 Fans in der Kölnarena nach Verlängerung mit 2:3. Damit steht schon vor dem letzten Hauptrundenspiel am Sonntag in Krefeld fest, dass die Haie die Vorrunde auf Platz 5 abschließen. Daraus ergeben sich folgende Viertelfinaltermine für die Haie (Heimspiele in der Kölnarena sind fett gedruckt):

16.03.07, Freitag, Spiel 1
18.03.07, Sonntag, Spiel 2
20.03.07, Dienstag, Spiel 3
23.03.07, Freitag, Spiel 4
25.03.07, Sonntag, Spiel 5*
27.03.07, Dienstag, Spiel 6*
29./30.03.07, Donnerstag/Freitag, Spiel 7*

* falls erforderlich

Der Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele hat begonnen: Hier gibt es Tickets für die Play Offs

Das erste Play Off-Heimspiel des KEC findet somit am 18.3. statt. Der Gegner fürs Viertelfinale steht noch nicht fest, da offen ist, wer nach der Hauptrunde Vierter ist. Der mögliche Gegner heißt Nürnberg, Ingolstadt oder Düsseldorf.

Zum Derby: Die Zuschauer sahen zu Beginn ein sehr ausgeglichenes Match, in dem die großen spielerischen Highlights aber zunächst fehlten. Die DEG zog durch Treffer von Collins (18.) und Sulzer (35.) auf 2:0 davon, doch der KEC biss im letzten Abschnitt zurück. Hospelt (48.) und Ciernik 49 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit (60.) egalisierten den spannenden aber bisweilen etwas zähen Kampf der rheinischen Rivalen. In der Verlängerung traf erneut Collins zur Entscheidung (63.).

"Auris. Der neue TOYOTA" sorgte als Spieltagspräsentator im wahrsten Sinne des Wortes für ein Feuerwerk. Raketen, Böller und Funkenregen boten eine ebenso spektakuläre wie imposante Eröffnung des Derbys. Der neue Auris wurde den Fans in der Halle dabei exklusiv vorgestellt. In der Drittelpause überreichte Markus Schrick, Vize-Präsident von TOYOTA Deutschland, symbolisch den ersten Zündschlüssel an Haie-Spieler Moritz Müller.

Für viel Gänsehaut und ein paar feuchte Augen sorgte der Auftritt der ersten Haie-Meistermannschaft von 1977. Als die "Haie-Helden von damals" Axel Richter, Wolf Herbst, Udo Kießling, Matthias Maurer, Bernd Beyerbach, Detlef und Dieter Langemann, Hans Rothkirch, Marcus Kuhl, Wim Hospelt, Karl-Gustaf Richter und Michael Muus vor dem Spiel das Eis betraten, zollten die über 18.500 Zuschauer den ehemaligen Spielern durch minutenlangen Applaus größten Respekt. Die 77er-Spieler erhielten von Manager Rodion Pauels ein Ehrentrikot mit der Rückennummer 1977.
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Beitrag von Lutti » 05.03.2007

express.de:

2:3-NIEDERLAGE GEGEN DEG
Haie verspielen Heimrecht für die Playoffs


Genau vor 30 Jahren wurden die Haie erstmals in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister. Im Rahmen des Derbys am Freitag wurden die Helden von damals mit den Langemann-Brüdern, Udo Kießling & Co unter dem Jubel der Fans vom aktuellen Haie-Manager Rodion Pauels geehrt.

Alt-Hai Udo Kießling freute sich riesig: „Es ist schon toll, wenn man die alten Säcke nach so langer Zeit wiedertrifft!“ Zum Spiel sagte er treffend: „Trotz des späten Ausgleichs sah man, dass die Haie sicher in den Playoffs sind und es für sie um nichts mehr ging.“

Durch die erneute Derby-Pleite am Freitag gegen die DEG haben die Haie im Playoff-Viertelfinale kein Heimrecht, schließen die Tabelle definitiv auf Platz 5 ab. Das Spiel bei den Krefeld Pinguinen am Sonntag spielt dabei keine Rolle mehr.

Somit müssen die Haie zunächst auswärts antreten, das erste Heimspiel findet dann am Sonntag, 18. März in der Kölnarena statt.

Der Gegner wird erst am letzten Spieltag ermittelt. Wahrscheinlich ist ein Aufeinandertreffen mit Nürnberg (letzte Saison warfen die Haie die Franken in der Serie „Best-of-seven“ nach nur vier Spielen raus) oder Ingolstadt. Theoretisch könnte es aber auch noch gegen die DEG kommen.
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Beitrag von Lutti » 05.03.2007

ksta.de:

Kampf der Haie nicht belohnt

Um kurz vor zehn war es plötzlich war sehr still in der Kölnarena. Auf dem Eis ließ sich der Düsseldorfer Stürmer Rob Collins von seinen DEG-Teamkollegen feiern. Die Kölner Zuschauer suchten traurig das Weite - nach dem „Sudden Death“ des KEC. Mit 2:3 (0:1, 0:1, 2:0 / 0:1) verloren die Kölner Haie am Freitagabend das 175. rheinische Derby gegen die Düsseldorfer EG. Erst in der Verlängerung hatte Collins den DEG-Sieg, den dritten in dieser Saison und 78. in der Derby-Historie, perfekt gemacht. Damit steht fest, dass die Haie die Vorrunde der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) auf Rang fünf abschließen werden. Wer Kölner Gegner im Playoff-Viertelfinale wird, stellt sich aber erst am letzten Spieltag am Sonntag heraus. Die Gäste aus Düsseldorf spielten defensiv versiert. Zudem präsentierten sich die Reihen des rheinischen Rivalen in den ersten beiden Dritteln eingespielter und abgeklärter als die der Kölner, denen es an Harmonie und im Powerplay an Durchschlagskraft mangelte. Ohne ihren verletzten Schlagschuss-König Stéphane Julien gaben die Haie bei Überzahl zu wenig Gefährliches von DEG-Goalie Jamie Storr ab.

Die Düsseldorfer hatten ihrerseits wenige Chancen, die sie aber effektiv nutzen sie. Haie-Goalie Adam Hauser kam ihnen dabei zu Hilfe, als er ein Handgelenks-Schüsslein von David Collins durch die Fanghand gleiten ließ (18.) - so stand es nach dem ersten Drittel 1:0 für Düsseldorf. Im Anschluss mühten sich die Haie um den Ausgleich. Doch ob Ivan Ciernik, Dave McLlwain oder Mirko Lüdemann - die Top-Profis der Haie wirkten zunächst blockiert und agierten ohne glücklos - anders der Düsseldorfs Patrick Reimer, der Hauser mit einem abgefälschten, schwer haltbaren Flachschuss zum 2:0 überwand (35.).

Das Spiel schien gelaufen, dank des riesigen Einsatzes der Kölner bekam die Partie jedoch noch packenden Derby-Charakter. „Die Scheibe ist zuerst nicht gut gelaufen, ich bin sehr stolz, dass wir noch zurück gekommen sind“, stellte Haie-Trainer Doug Mason fest. Und wie die Haie kamen: Nach Kai Hospelts Anschlusstreffer (48.) spielten die Kölner befreit auf und machten zur Freude der Zuschauer enormen Druck. Als Ivan Ciernik in der Schlussminute ausglich, war die Freude enorm - bis Collins in der Overtime zuschlug.

Kölner Haie: Hauser - Ankert, Lüdemann - Marshall, Kopitz - Trygg, Renz - Sturm - Ciernik, McLlwain, Intranuovo - Lindsay, Rudslätt, Adams - Gogulla, Boos, Furchner - Martens, Hospelt, Schöbel. - Zuschauer: 18 615. - Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn). - Strafminuten: Köln 10 / Düsseldorf 14. - Tore: 0:1 Collins (17:55), 0:2 Reimer (34:40), 1:2 Hospelt (47:56), 2:2 Ciernik (59:11) 2:3 Collins (62:23).
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Beitrag von Lutti » 05.03.2007

radiokoeln.de:

Haie verlieren Derby in Verlängerung

Die Kölner Haie haben ihr Heimspiel gegen die DEG Metro Stars mit 2:3 verloren (0:1, 0:1, 2:0, 0:1). Nach dem Ausgleich von Ciernik kurz vor Schluss erzielte Collins in der Verlängerung den entscheidenden Treffer für Düsseldorf.

Vor 18.650 Zuschauern in der ausverkauften Kölnarena begannen beide Teams das 175. Derby aus einer gesicherten Abwehr. Erst in der neunten Minute konnten die Haie die ersten klaren Chancen für sich verbuchen, doch Ciernik und Furchner scheiterten am aufmerksamen Gäste-Keeper Storr. Die DEG sorgte erstmals in der 14. Miunte durch Schneider für Torgefahr, dessen Schlagschuss von der blauen Linie aber von einem KEC-Spieler abgewehrt werden konnte. In Unterzahl kassierten die Haie dann das 0:1. Collins ließ Torwart Hauser bei seinem Treffer per Handgelenksschuss nicht gut aussehen (18.).

Das zweite Drittel begannen beide Mannschaften mit mehr Zug zum Tor. Collins prüfte Hauser mit einem Schlagschuss (23.), im Gegenzug legte McLlwain mit der Rückhand vor das Tor zurück, Storr konnte den Versuch von Kopitz abwehren (24.). Die Haie ließen auch danach nicht locker und der auf Storr zustürmende Ciernik wurde erst in letzter Sekunde durch Sulzer am Abschluss gehindert (27.). In Überzahl versuchte Trygg von der blauen Linie sein Glück, verzog seinen Schlagschuss jedoch (28.). Nach weiteren Chancen des KEC erzielten die Düsseldorfer dann aus dem Nichts die 2:0-Führung. Hauser konnte einen Schuss von Reimer von der linken Seite nicht parieren (35.). Die Haie kämpften bis zum Sirenenton unbeirrt weiter, konnten den Puck trotz guter Möglichkeiten aber nicht im Tor unterbringen.

Zu Beginn der letzten Spielzeit erhöhten die Gastgeber den Druck noch mehr und wollten den ersten Treffer erzwingen. Der Lohn für die engagierte Offensive stellte sich in der 48. Minute endlich ein. Nachdem Hospelt den Puck zuerst vor Storr freistehend nicht unter Kontrolle bringen konnte (45.), gelang ihm mit einem Schuss von der rechten Seite der umjubelte 1:2-Anschlusstreffer (48.). Die Partie war jetzt offen mit Chancen auf beiden Seiten. Fünf Minuten vor Schluss erhielt Marshall auf der linken Seite die Abschlussmöglichkeit, verzog aber knapp. Nach weiteren Großchancen brachte Ciernik 50 Sekunden vor Schluss die Kölner Fans zum Jubeln. Nach Pass von McLlwain verwandelte er aus kurzer Distanz in den Winkel.

In der folgenden Verlängerung hielt Fortuna den KEC zunächst im Spiel, ein Schuss von Reimer knallte gegen den Pfosten (62.). Kurze Zeit später entschied dann Collins das Derby doch noch für die Gäste. Von der rechten Seite versenkte er einen schönen Schuss in den Winkel (63.).
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Beitrag von Lutti » 05.03.2007

report-k.de:

Haie verlieren das rheinische Derby gegen die DEG in der Overtime!

Gestern stand die 175. Auflage des rheinischen Derbys zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG, in der Kölnarena auf dem Programm der Eishockey-Fans, aus beiden Rhein-Metropolen.

Da die Gäste von der anderen Rheinseite von drei gespielten Partien, zwei für sich hatten entscheiden können, wollte man auf Kölner Seite den Spieß diesmal umdrehen. Vor der Rekordkulisse von 18.650 Zuschauern wollte man sich für die unglückliche 1:0-Niederlage in der Landeshauptstadt revanchieren und sich im letzten Heimspiel der DEL-Vorrunde den Sieg sichern. Dazu hatten sich die Haie extra die erste Meistermannschaft ihrer Geschichte (1977) eingeladen. Viele ehemalige Akteure waren gekommen, darunter Haie-Legende Udo Kießling oder Markus Kuhl, der heute als Manager beim Liga-Konkurrenten Adler Mannheim tätig ist. Auch ein Feuerwerk sahen die Fans in der Kölnarena bei einem Spiel der Haie zum ersten Mal.

Unerwarteter Treffer für die Düsseldorfer im ersten Drittel

Im ersten Drittel spielten beide Mannschaften sehr abwartend, diszipliniert und man merkte deutlich den gegenseitigen Respekt. So war der Abschnitt arm an spielerischen Höhepunkten und Torchancen ergaben sich nur bei den wenigen Überzahl-Situationen. Trotzdem fiel der erste Treffer aus heiterem Himmel – und für die Gäste aus Düsseldorf. Als beide Teams mit einem Spieler weniger auf dem Eis waren, gelang Rob Collins mit einem Schuss aus dem Handgelenk die Führung für den rheinischen Rivalen aus Düsseldorf (18.) Nun mussten die Haie, wie schon so oft in dieser Saison, wieder einem Rückstand hinterher laufen, erhöhten auch den Druck, doch standen sie sich, wie so oft in den letzten Spielen, selbst im Weg. Zu unkonzentriert wurde die Scheibe immer wieder verloren. Kamen die Kölner mal gefährlich vor das Tor der DEG, landete der Puck bei DEG-Keeper Jamie Storr.

Köln auf dem Eis überlegen, Düsseldorf baute die Führung aus

Mit viel Elan kamen die Haie aus der Kabine zurück auf das Eis und drängten auf den Ausgleich, ohne jedoch ihre inzwischen gut herausgespielten Chancen, in Tore ummünzen zu können. Immer wieder hatten die Abwehrspieler der Düsseldorfer einen Fuß, ein Bein oder den Schläger dazwischen. Zweimal rettete der Pfosten, für den schon geschlagenen Torhüter. Erneut fiel das Tor zu Ende des Drittels – und wieder waren die Spieler in gelb-rot erfolgreich. In der 35. Minute traf Alexander Sulzer mit einem Schlagschuss zum 2:0 für die DEG. Hierbei machte Haie-Keeper Adam Hauser keine glückliche Figur. Möglicherweise jedoch war die Scheibe noch leicht abgefälscht. Dennoch wurde Sulzer als Torschütze angegeben.

Haie trumpfen im dritten Drittel auf und verlieren unglücklich

Im letzten Abschnitt zeigten die Haie dann, wozu sie fähig sind. Die DEG kam kaum mehr aus dem eigenen Drittel heraus und konnte sich oft nur mit unerlaubten Weitschüssen, vom Druck der Hausherren befreien. Knapp acht Minuten waren gespielt, als Kai Hospelt die Kölner Fans erstmals jubeln ließ. Einen eher harmlosen Schuss aus spitzem Winkel, schlug über Jamie Storr zum 1:2-Anschlußtreffer ein. Nun spielten die Kölner ihr bestes Eishockey in der laufenden Saison. Endlich passten die Laufwege und kamen die Pässe beim Mitspieler an. Womit fast niemand mehr gerechnet hatte, geschah! 49 Sekunden vor Spielende gelang Ivan Ciernik der Ausgleich zum 2:2 (60.)

In der Overtime dann hatten die Düsseldorfer wieder das Glück auf Ihrer Seite und ihnen gelang der Siegtreffer zum 2:3 – erneut traf Rob Collins. So entführten die Gäste zwei Punkte aus der Kölnarena und sicherten sich dadurch vorläufig den 2. Tabellenplatz. Die Kölner Haie bleiben auf Platz 5 und können nun definitiv nicht mehr auf Rang 4 klettern, um sich das Heimrecht zu sichern. Somit kann es bald erneut zum Duell der rheinischen Rivalen in den Play Offs kommen.

Stimmen der Trainer: DEG-Trainer: Don Jackson
Wir haben gut gespielt, hatten jedoch im letzten Drittel auch mehrmals Glück. Ich bin sicher das Die Kölner Haie eine gute Rolle in den Play Offs spielen werden und wünsche ihnen dazu viel Glück!

Haie-Trainer: Doug Mason
Es ist merkwürdig, dass wir noch kein Spiel in der Verlängerung für uns entscheiden konnten. Das Spiel 4- gegen -4 scheint nicht unseres zu sein! Ich hoffe das sich das zu den Play Offs noch ändert.
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Beitrag von Lutti » 05.03.2007

hockeyweb.de:

Haie stehen nach 2:3 n.V. gegen Düsseldorf als Fünfter fest

Zum dritten Mal in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unterlagen die Kölner Haie den DEG Metro Stars, nach dem 2:3 (0:1/0:1/2:0/0:1) nach Verlängerung steht fest, dass sie die Vorrunde als Fünfter beenden und im Viertelfinale zunächst auswärts antreten müssen.

Bei einem rheinischen Derby vor ausverkaufter Kulisse in der Kölnarena will jeder Spieler dabei sein, so stand auf Kölner Seite der eigentlich verletzte Verteidiger Lasse Kopitz auf dem Eis, bei den DEG Metro Stars war der ebenfalls eigentlich verletzte Stürmer Tore Vikingstad im Kader, er stürmte an der Seite von Klaus Kathan und dem kurzfristig umfunktionierten Verteidiger Jean-Luc Grand-Pierre. Beide Teams begannen dem Ereignis angemessen sehr engagiert, Torchancen blieben im Anfangsdrittel allerdings selten, da die Defensiv-Abteilungen auf beiden Seiten gute Arbeit verrichteten.

So wartete man wieder einmal auf den ersten Fehler und den machte Kölns Torhüter Adam Hauser, als er in der 18. Minute bei freier Sicht einen halbhohen Schlenzer von Rob Collins nicht festhalten konnte und den Puck ins Tor passieren ließ. Düsseldorf hatte zuvor einen Pfostenschuss von Andy Schneider verbuchen können, Köln wäre durch eine sehenswertes Solo von Ivan Ciernik fast in Führung gegangen.
Düsseldorf stellte in der ablaufenden DEL-Vorrunde die beste Abwehr der Liga und demonstrierte auch in Köln, warum es kaum möglich ist, Tore gegen das rotgelbe Bollwerk zu erzielen. Die Haie bissen sich immer wieder die Zähne an ihren Gegenspielern aus, erst in der 28. Minute setzten sie die Gäste erstmals in Überzahl unter Druck, bei numerischer Gleichheit gelang ihnen dies erst kurz vor der zweiten Drittelpause, als Dave McLlwain und Mats Trygg an Düsseldorfs Torhüter Jamie Storr scheiterten. Zu dem Zeitpunkt stand es allerdings schon 0:2, wiederum durch ein überraschendes Tor. Patrick Reimer erhielt den Puck an der linken Bande, passte flach vors Kölner Tor und plötzlich lag die Scheibe zur allgemeinen Überraschung im Netz, anscheinend hatte Hauser den Puck nicht gesehen.

Mit einem ähnlichen Treffer kam Köln im Schlussdrittel zum mittlerweile verdienten Anschlusstreffer durch Kai Hospelt, der von der rechten Bande schoss. Jamie Storr wurde von Sebastian Furchner erfolgreich irritiert und der Puck schlug hoch im Tor ein. Köln trat im Schlussdrittel endlich wie ein Play-off-Team auf und drängte in den letzten zehn Spielminuten mächtig auf den Ausgleich. 49 Sekunden vor Schluss war es dann tatsächlich noch soweit, Ivan Ciernik stand goldrichtig vor dem Düsseldorfer Tor und ließ Storr keine Chance. Als einziges DEL-Team hatten die Haie in 50 Spielen nicht ein einziges Mal in der Verlängerung gewonnen und auch diesmal klappte es nicht, in der 63. Minute entschied Rob Collins das Spiel mit einem Schlagschuss.

Don Jackson: "Wir konnten Köln im letzten Drittel nicht mehr aufhalten, zwei Tore von Rob Collins haben uns gerettet, das letzte Drittel war noch sehr aufregend."

Doug Mason: "Wir haben in den ersten zwei Dritteln viel zu kompliziert gespielt und dann zum Glück noch die richtigen Lösungen gefunden, das letzte Drittel gibt Hoffnung für die Play-offs. Dann werden wir hoffentlich mehr Glück in Verlängerungen haben als bisher."

Tore: 0:1 Collins (18.), 0:2 Reimer (35.), 1:2 Hospelt (48.), 2:2 Ciernik (60.), 2:3 Collins (63.)
Strafminuten: Köln 10, Düsseldorf 14
Zuschauer: 18.650
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Beitrag von Lutti » 11.03.2007

wz-newsline.de:

Spannung gab es erst am Ende
Rob Collins entscheidet mit seinem Treffer in der Verlängerung das rheinische Derby.


Düsseldorf. Das rheinische Duell der Torhüter ging an Jamie Storr, der seinen Kölner Kontrahenten Adam Hauser mit tollen Paraden ausstach. Der Ausgang im rheinischen Eishockey-Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien war dagegen eng wie immer. Das Team von Trainer Don Jackson siegte gestern vor 18 650 Zuschauern in der ausverkauften KölnArena mit 3:2 (1:0, 1:0, 2:2) nach Verlängerung gegen den Rivalen von der anderen Rheinseite.

Rob Collins war mit zwei Treffern der Matchwinner. Zwei Konter, zweimal war der 28-jährige Kanadier erfolgreich. „Jamie Storr hat klasse gehalten. Und Rob Collins hat gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist“, so DEG-Trainer Don Jackson. Düsseldorf konnte gleich mit guten Nachrichten aufwarten. Tore Vikingstad mischte nach überstandener Fersenprellung ebenso mit wie Alexander Sulzer (Leisten-OP).

Unter den Augen der ersten Meistermannschaft der Kölner Haie von 1977 (mit Udo Kießling), die gestern ihr Jubiläum bei der Partie feierte, war die Partie von Beginn an von Taktik geprägt. Für Nickligkeiten war ebenso wenig Platz wie für durchdachte Spielzüge. Viele Einzelaktionen und nur wenige Chancen: Kölns Ivan Ciernik scheiterte in der Anfangsphase dreimal an DEG-Torhüter Jamie Storr, während Düsseldorfer Möglichkeiten zunächst ausblieben. Ein Solo von Rob Collins begann nicht zwingend, aber der 28-jährige Stürmer konnte ohne Gegenwehr in die Kölner Abwehrzone fahren und erzielte nach 18 Minuten den Führungstreffer.

Erst im letzten Drittel kann Köln das Spiel spannend machen
Nach und nach lief es besser für die DEG, während Köln einige Male an Jamie Storr scheiterte. Etwas überraschend fiel dann der zweite Treffer für die Gäste, als Patrick Reimer aus der Distanz abzog und Adam Hauser die Sicht versperrt war. Nach 35 Minuten schien die DEG in einer fairen Partie einen verdienten Sieg landen zu können. Köln hinterließ in den ersten beiden Dritteln nicht den Eindruck, als könne man die Partie noch kippen. Aber dann war sie wieder da, diese besondere Derby-Atmosphäre. Der Anschlusstreffer von Kai Hospelt (49.) war die Initialzündung. Plötzlich waren die Haie am Drücker, die DEG konnte nun nur noch reagieren und kam aus der eigenen Abwehrzone nicht mehr heraus. Ivan Ciernik sorgte 39 Sekunden vor Ende des letzten Drittels für den Ausgleich. Die Entscheidung war aber Rob Collins in der Verlängerung vorbehalten – nach 157 Sekunden der Verlängerung mit Saisontor Nummer 20.

Kölner Haie - DEG Metro Stars 2:3 n.V.
DEG: Tor: Storr (J. Reimer); Abwehr: Van Impe, Cullen -- Sulzer, Bazany -- Antons, Dietrich; Angriff: Schneider, Stephens, Panzer -- Kathan, Vikingstad, Grand-Pierre -- Johnson, Collins, P. Reimer -- Jörg, Barz

Schiedsrichter: Daniel Piechaczek (Ottobrunn) Zuschauer: 18 650 (ausverkauft)

Tore: 0:1 (17:55) Collins (Johnson/4-4), 0:2 (34:41) P. Reimer (Kathan), 1:2 (48:56) Hospelt (Boos, Furchner), 2:2 (59:11) Ciernik (Marshall, McLlwain), 2:3 (62:37) Collins

Strafzeiten: KEC: 8, DEG: 14
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