Düsseldorf - Köln 1:0 (16.02.07)

Was der Blätterwald über die Haie spricht...

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Düsseldorf - Köln 1:0 (16.02.07)

Beitrag von Lutti » 17.02.2007

haie.de:

0:1 - Köln verliert in Düsseldorf

Mit dem knappsten aller Ergebnisse mussten sich die Haie am Freitag bei den DEG Metro Stars geschlagen geben. Der KEC verlor mit 0:1.

Nervös starteten die beiden rheinischen Rivalen in das 174. Derby. Klare Aktionen in der Offensive waren zu Beginn selten. Pech hatte der KEC bei einem Lattenschuss von Trygg, der im Powerplay nur das Torgestänge traf (10.). Etwas überraschend kamen die Gastgeber dann zur Führung: Vikingstad schoss den Puck unter die Latte zum 1:0 für die DEG Metro Stars (18.).

Die Intensität nahm im 2. Drittel zu. Viele Strafen waren die Folge. Beide Mannschaften mussten dabei 3-gegen-5-Situationen überstehen. Metalltreffer hatten diesmal die Gastgeber zu verzeichnen: Van Impe traf Pfosten und Latte (34.), im Gegenzug scheiterte Lindsay bei einem Alleingang an Torwart Storr. Da der DEG-Keeper das Duell gewann, blieb es nach 40 Minuten beim 1:0 für die Metro Stars.

Auch im Schlussdrittel sahen die Zuschauer ein sehr enges und spannendes Spiel. Julien verpasste per Alleingang in Unterzahl den Ausgleich (41.), während Düsseldorf zwei weitere Male Pech bei Pfosten- (47., Kreutzer) bzw. Lattentreffern (58., Johnson) hatte. Die Haie versuchten alles, nahmen am Ende den Torwart vom Eis, konnten den Ausgleich aber nicht mehr schaffen.

Am Sonntag spielen die Haie in Frankfurt (18.30 Uhr).
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Beitrag von Lutti » 17.02.2007

express.de:

DERBY VERGEIGT!
Nur die DEG feiert Karneval


Diese zwei Szenen werden noch lange in den Köpfen der Kölner Spieler gespeichert sein. In der 37. Minute läuft Bill Lindsay alleine aufs Tor von DEG-Schlussmann Jamie Storr zu, er vertendelt fahrlässig, kommt nicht mal zum Abschluss.

Später hat „Kill-Bill“ eine Erklärung für sein Versagen: „Ich habe mit gebrochenem Daumen gespielt und den Puck nicht richtig erwischt.“

In der 41. Minute marschiert dann Stephane Julien ungestört aufs Tor zu, der Puck geht ebenfalls nicht rein. Peinlich! Bitter! So vergeigen die Haie das Derby. Am Ende heißt es 1:0 für die Gastgeber.

Haie-Trainer Doug Mason verlässt mit hängendem Kopf die Halle. Dabei entpuppt sich der Karnevals-Kracher eher als Kater-Spiel nach Weiberfastnacht. Viele Unkonzentriertheiten, viel Stückwerk, viele leichfertige Fehler.

Den größten leistet sich Hai Sebastian Furchner in der 18. Minute. Er passt nicht auf, lässt Tore Vikingstad aus den Augen. Der Top-Stürmer enteilt zwei Meter, bekommt den Puck und hebelt ihn unhaltbar für KEC-Goalie Adam Hauser in den Winkel – 1:0. Helau statt alaaf!

Dabei hätten die Kölner locker gewinnen können, hätten sie nur ihre Chancen genutzt. Zwischen der 25. und 28. Minute haben sie fast immer einen Mann mehr auf dem Eis, doch das Überzahl-Spiel ist schwach. Pech kommt auch noch dazu: Schon nach zehn Minuten haut Mats Trygg den Puck an die Latte.

„Das ist natürlich ein Rückschlag für uns, und ich bin total enttäuscht. Aber wir haben hart gekämpft und uns Chancen erarbeitet, ich denke wir sind dennoch auf einem guten Weg“, bilanziert Kölns Verteidiger Andreas Renz.

Ob Unglücks-Hai Bill Lindsay in der Nacht nach der Derby-Pleite ein Auge zu machte, ist unwahrscheinlich. Er betonte zuletzt immer wieder: „Wenn man in Köln spielt, muss man die Düsseldorfer hassen.“

Nach seiner kläglich vergebenen Chance wird er hauptsächlich sich selber hassen. Und die Düsseldorfer Spieler? Die zogen lachend in die Altstadt. Helau statt alaaf.
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Beitrag von Lutti » 17.02.2007

ksta.de:

Haie verlieren jeckes Derby

Die DEG Metro Stars haben das spannende 174. Rhein-Derby gegen die Kölner Hai mit 1:0 für sich entschieden und bauten damit ihren Vorsprung in der Deutschen Eishockey-Liga gegenüber dem Erzrivalen aus. Düsseldorf hat nach 47 Spielen 88 Punkte auf dem Konto, Köln bleibt Fünfter bei 81 Zählern. Im Spitzenspiel standen sich am Freitagabend der ungefährdete Tabellenführer Adler Mannheim und der direkte Verfolger ERC Ingolstadt gegenüber. Tore Vikingstad markierte für die DEG im "Karnvals-Spiel" schon nach 18 Minuten den entscheidenden Treffer. Vor 13244 Fans im vollen ISS-Dome traf der Sieger noch vier Mal Latte oder Pfosten.

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Beitrag von Lutti » 19.02.2007

hockeyweb.de:

Metro Stars: 1:0 gegen Köln - 77. Sieg im 174. Derby

Aus den Boxen dröhnte der Partyhit „Stand up for the Champions“, auf der Tribüne bützten sich die Fans innig und schunkelten, während die Sieger eine Ehrenrunde drehten. Die DEG gewann im ausverkauften ISS Dome die Mutter aller Derbys gegen die Kölner Haie mit 1:0 und feierten den 77. Triumph im 174. Duell. „Das war einfach der Wahnsinn. Gegen Köln zu siegen, ist immer noch das Größte. Und das an den närrischen Tagen. Die Fans dürfen nun ein Altbier auf uns trinken“, grinste Klaus Kathan nach dem Coup.

Umjubelter Held war Tore Vikingstad. Der norwegische Elch nahm einen Traumpass von Daniel Kreutzer auf, trickste Torwart Adam Hauser aus und hebelte die Scheibe zum goldenen Treffer ins Netz. „Das Tor hat mir nach der langen Verletzung gut getan. Dass diesmal ein Treffer reicht, hätte keiner erwartet“, meinte der Center nach seinem 14. Saisontor.

Dass die Gastgeber bis zur letzten Sekunden zittern mussten, lag mal wieder an der Offensive. Gleich vier Mal krachte die Scheibe an Kölner Latte oder Pfosten (2 Mal Van Impe, Daniel Kreutzer, Craig Johnson). „Das war wirklich bitter. Zwei Tore in zwei Spielen sind einfach zu wenig. So mussten wir schwitzen bis zum Ende“, sagte Kathan, nachdem die Haie in den letzten zwei Minuten alles auf eine Karte setzten, aber mit 6:4 Torwart Jamie Storr nicht überwinden konnten. „Er hat uns den Sieg gerettet“, freute sich Don Jackson nach seinem zweiten Derbysieg der Saison.

Dafür stand die Defensive umso stabiler. In Unterzahl warfen sich die Metro Stars risikoreich in die Schüsse und kämpften um jeden Zentimeter Eis. „Wenn man Probleme mit dem Tore schießen hat, muss man hinten gut stehen. Diesmal hat ein Tor zum Glück zum Dreier gereicht“, atmete Kapitän Kreutzer erleichtert auf. Dagegen ärgerte sich Haie-Coach Doug Mason über die fehlende Durchschlagskraft. „Wir haben selbst sehr stark im Penatykilling gespielt, aber im Powerplay waren wir zu schwach. Im ersten Drittel fehlte uns etwas der Biss, deshalb hat die DEG den entscheidenden Treffer erzielt. Wir sehen uns in zwei Wochen wieder und werden ein weiteres heißes Derby erleben."

Während die Haie die große Chance nicht nutzen konnten, den Abstand auf die Topvier zu verkürzen, kratzen die Düsseldorfer durch den Sieg nun am zweiten Rang. Denn die Ingolstadt Panther verloren in Mannheim, sind nun punktgleich mit der DEG. Auch auf den Vierten Nürnberg machte das Jackson-Team Boden gut, die Ice Tigers verloren daheim gegen Hannover. „So kann es weitergehen. Wir wollen die positive Stimmung mit in die Playoffs nehmen“, hofft Kathan.
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Beitrag von Lutti » 19.02.2007

duesseldorfereg.de:

Helau 1 - Alaaf 0

1:0 hieß es nach 60 Minuten im Derby zwischen den DEG Metro Stars und den Kölner Haien. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte sich die Heimmannschaft im Mutter aller Derbys behaupten. Wenn auch nur knapp.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Kontrahenten und bereits nach knapp einer Minute eröffnete sich für die DEG Metro Stars die Chance zur Führung. Ivan Ciernik musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Die DEG fand schnell in die Powerplay-Formation, doch die Unterzahlformation der Haie und Torhüter Hauser hatten etwas gegen die Düsseldorfer Führung.

Auch nachdem die Strafe gegen Ciernik abgelaufen war, blieb die Partie unterhaltsam. Auf beiden Seiten erarbeiten sich die Teams gute Torchancen. Auf beiden Seiten standen allerdings auch Top Torhüter zwischen den Pfosten und so lies das erste Tor bis zur 18. Minute auf sich warten. Kreutzer startete einen Konter und bediente den mitgelaufenen Vikingstad - 1:0 DEG.

Mit dieser knappen Führung ging es dann in die Pause und den Rest der Partie. Die Haie wirkten zunächst etwas frischer. Gleich mehrere Male scheiterten die Gäste bei Alleingängen an Jamie Storr und war dieser doch einmal geschlagen, hatte er im Torgestänge am heutigen Tag gute Freunde. Drei mal trafen die Haie nur den Pfosten oder die Latte. Den Düsseldorfern gelang dieses Kunststück sogar fünf mal.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende hatten die Haie dann die größte Chance auf den Ausgleich. Der Torschütze zum 1:0, Tore Vikinstad, musste für zwei Minuten auf die Strafbank und ermöglichte den Haien so noch einmal ein Überzahlspiel. Haie Trainer Doug Mason setze nun alles auf eine Karte und nahm Hauser zu Gunsten eines sechsten Feldspielers von Eis. Der Ausgleich sollte dabei allerdings genauso wenig gelingen wie das Empty-Net-Goal zum 2:0.

So konnten die Düsseldorfer Fans unter den 13244 Zuschauern im ISS-Dome mit einem Sieg im Derby ins Karnevalswochende starten.
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Beitrag von Lutti » 19.02.2007

rp-online.de:

Tores „goldenes“ Tor

Die überraschendste Nachricht an diesem Abend hatte nur bedingt etwas mit dem Spiel zu tun. Die „Mutter aller Derbys“ in der Deutschen Eishockey Liga - da ist jeder davon ausgegangen, dass es seit Wochen keine Karten mehr gab. Doch weit gefehlt.

Die DEG meldete zwar stolz ausverkauft, doch da hatte sie offenbar noch nicht Rücksprache mit der Betreibergesellschaft des Domes gehalten. Die blieb wohl auf einigen Tickets sitzen. Und so fehlten am Ende 156 Zuschauer, um eine volle Hütte zu bekommen. Die, die den Weg nach Rath gefunden hatten, gingen immerhin mit einem Erfolgserlebnis nach Hause. Die DEG besiegte in der 174. Auflage des Duell die Kölner Haie mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0).

Für die Wettanbieter war es eine klare Sache. Für einen Sieg der DEG gab es bei einem Einsatz von zehn Euro nur 15,60 Euro, bei einem Erfolg der Domstädter hätten sie dagegen 21,60 ausgezahlt. In den ersten Minuten der Partie haben sie sich vermutlich über die Verteilung der Quoten nochmal Gedanken gemacht. Denn da schickten sich die Haie an, die Hausherren ordentlich unter Druck zu setzen. Nach zehn Spielminuten war es der Kölner Mats Trygg, der mit seinem Lattentreffer für so etwas wie einen Wachmacher bei der DEG sorgte.

Fortan war auch das Team von Trainer Don Jackson mehr ins Spielgeschehen involviert. Besonders der zuletzt kritisierte KVK-Angriff um Kapitän Daniel Kreutzer, Tore Vikingstad und Klaus Kathan blühte wieder richtig auf. Nach schönem Zuspiel von Kreutzer war es dann auch Vikingstad, der sein Team mit einem perfekt platzierten Schuss in Führung brachte.

Das Publikum musste danach aber viel Geduld mitbringen. Denn auf dem Eis wurde zwar fleißig gekämpft, doch Zählbares sprang nicht dabei heraus. Das lag zum einen natürlich an zwei gut aufgelegten Torhütern, aber auch an Unkonzentriertheiten im Abschluss.

Die DEG konnte immerhin im Mittelabschnitt etwas in Sachen Selbstbewusstsein beim Unterzahlspiel machen. Immer wieder schlitterte sie in nummerischer Unterlegenheit übers Eis, doch die Gäste schlugen daraus kein Kapital. Nicht beim Powerplay, nicht bei üblen Aussetzern der Hintermannschaft der DEG. Besonders Jung-Nationalspieler Robert Dietrich erwischte keinen glücklichen Arbeitstag. William Lindsay schnappte sich nach einem Aussetzer von Dietrich den Puck an der Mittellinie, doch Storr blieb ganz cool im Gehäuse und Lindsay versiebte die Möglichkeit.

Danach fehlten immer nur ein paar Milimeter. Allein Kreutzer und Craig Johnson scheiterten je zweimal am Gestänge. Doch am Ende stand im Mittelpunkt der Feierlichkeiten DEG-Goalie Jamie Storr.
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Beitrag von Lutti » 19.02.2007

wz-online.de:

DEG ist die Macht am Rhein
400 Besucher sehen beim Derby im Dome einen spannendes 1:0 der DEG gegen die Haie.


Die Düsseldorfer EG bleibt im Eishockey die unumstrittene Macht am Rhein. Im 174. rheinischen Derby setzte sich das Team von Trainer Don Jackson mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) gegen die Kölner Haie durch und hat nun in der Deutschen Eishockey Liga nach Punkten mit dem Tabellenzweiten ERC Ingolstadt (88) gleichgezogen.

Bis zur 18. Minute mussten die DEG-Fans warten, dann brach auf den Rängen eine Jubel-arie aus. Es war ein Konter der besonderen Art mit einem millimetergenauen Pass von Kapitän Daniel Kreutzer auf seinen Sturmpartner Tore Vikingstad. Der lange Norweger konnte auch von Sebastian Furchner nicht mehr gestoppt werden und lupfte die Scheibe an Kölns Torhüter Adam Hauser vorbei zum 1:0 in den Winkel. Derby-Atmosphäre herrschte im Dome. 13400 Besucher sorgten beim Duell der rheinischen Rivalen für entsprechende Kulisse.

Trotz der vielen Strafzeiten gibt es kein Torfestival im Dome
Es entwickelte sich eine Partie der Überzahlspiele. In den ersten 40. Minuten verteilte Schiedsrichter Martin Reichert aus Lindau satte 38 Strafminuten, davon 18 für die gastgebende DEG. Für eine Partie, die nicht unbedingt hart war, ein viel zu hoher Wert. Der Referee stand einfach viel zu oft im Mittelpunkt, vor allem bei den Pfeifkonzerten der mit ihm unzufriedenen Fans.

Beide Teams übertrumpften sich bei numerischer Überlegenheit im Vergeben von Chancen. Zweimal waren die DEG und die Haie im Mitteldrittel jeweils mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, aber Zählbares sprang nicht dabei heraus. Darren van Impes (34.) Distanzkracher traf nur die Latte. Auf der Gegenseite rettete DEG-Torhüter bei einem Konter gegen den anstürmenden Kölner William Lindsay. Eine Schrecksekunde gab es nach 32 Minuten, als Daniel Kreutzer von Kai Hospelt in die Bande gerammt wurde. Der 27-jährige Düsseldorfer Kapitän blieb eine halbe Minute benommen am Boden, bevor er die Partie fortsetze konnte.

Der Torschütze sitzt in den Schlussminuten auf der Strafbank
Kurz nach Beginn des Schlussdrittels konnte sich Keeper Jamioe Storr dann erneut auszeichnen, als er einen Konter von Stephane Julien entschärfte. Bei den Chancen ging es weiter Schlag auf Schlag. Daniel Kreutzer traf mit einem Distanzschuss den Pfosten. Die DEG drückte immer weiter aufs Tempo, die Kölner Bemühungen beschränkten sich überwiegend auf Defensivaufgaben und gelegentliche Konter, die aber stets gefährlich waren. Lattentreffer Nummer drei für den Vizemeister ließ nicht lange auf sich warten, diesmal war es Craig Johnson.

Am Ende musste die DEG noch einmal bangen, als Vikingstad in den letzten beiden Spielminuten auf die Strafbank musste. Aber auch die Überzahl, brachte für die Kölner an diesem Abend keinen Torerfolg, und die Düsseldorfer konnten weiter feiern.
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Beitrag von Lutti » 19.02.2007

nrz.de:

1:0! Die DEG zittert bis zum Schluss

Am Ende nehmen die Kölner Haie ihren Torwart vom Eis, doch sie können auch eine 6:4-Überzahl vor 13 244 Zuschauern im ausverkauften Dome nicht zum Ausgleich nutzen.
DÜSSELDORF. Es muss schon das deutsche Eishockey-Derby schlechthin her, damit der neue Düsseldorfer Dome voll besetzt ist. Das 174. Duell mit den Kölner Haien bescherte der DEG gestern Abend erst zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkaufte Ränge. Das Rhein-Duell riss die 13 244 Zuschauer erst ab dem zweiten Drittel von den Sitzen. Die Gastgeber präsentierten sich spritziger, setzten sich verdient mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) durch und zogen mit dem Tabellenzweiten ERC Ingolstadt (2:4-Niederlage in Mannheim) gleich.

Nach der schwachen Leistung bei der 1:2-Penaltyniederlage am Dienstagabend in Iserlohn schien die große Kulisse zumindest des Kampfgeist der DEG-Cracks anzustacheln. Spielerischer Höhepunkt im ersten Drittel war der rot-gelbe Siegtreffer in der 18. Minute. Kapitän Daniel Kreutzer bediente im Konter Mittelstürmer Tore Vikingstad mustergültig. Der Norweger löffelte in voller Fahrt die Scheibe in den rechten Torwinkel.

Eine Strafzeitenflut im Mitteldrittel

Eine Strafzeitenflut im Mittelabschnitt sorgte für Torchancen im Halbminutentakt. Pech hatte dabei DEG-Verteidiger Darren van Impe. Der traf bei einer 5-3-Überzahl innerhalb von 23 Sekunden Pfosten und Latte des Haie-Gestänges.

Auf der Gegenseite war auch der Ausgleich drin, doch DEG-Keeper Jamie Storr knüpfte an die gute Vorstellung von Iserlohn an. Julien, Lindsay und der gebürtige Düsseldorfer Boos scheiterten im Solo am einstigen NHL-Torsteher.

Im Schlussdrittel hatten Kreutzer und Johnson mit weiteren DEG-Pfostentreffern Pech. Deshalb wurde bis zum Ende gezittert. Doch die Haie konnten die abschließende 6-4-Überzahl ohne Torwart nicht mehr zum Ausgleich nutzen.
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