Köln - Nürnberg 3:4 n.V. (22.01.07)

Was der Blätterwald über die Haie spricht...

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Köln - Nürnberg 3:4 n.V. (22.01.07)

Beitrag von Lutti » 22.01.2007

haie.de:

Ein Punkt gegen Nürnberg - Renz feiert Jubiläum
KEC unterliegt nach Verlängerung mit 3:4 - 700er-Trikot von Renz wird versteigert


Die Kölner Haie mussten sich am Sonntag nach ihrem Heimspiel gegen die Ice Tigers aus Nürnberg mit einem Punkt zufrieden geben. Der KEC hatte in der Overtime das schlechtere Ende für sich und unterlag mit 3:4 n.V..

Wer beim Duell zwischen Köln und Nürnberg zu spät auf seinem Platz war, lief Gefahr, etwas zu verpassen. Nach nur 20 Sekunden traf Gogulla zur Kölner Führung (1.). Im Verlauf des ersten Abschnitts hatten die Haie die Gelegenheit, die Führung bei insgesamt fünf Überzahlspielen auszubauen, ließen diese jedoch ungenutzt.

Besser machte es der KEC in Person von Stürmer Adams zu Beginn des 2. Drittels. Der Kanadier traf im Powerplay zum 2:0 (22.). Doch die Ice Tigers schlugen zurück und kamen durch Périard (24., Überzahl) und Pollock (32., Überzahl) zum Ausgleich. Zwischenzeitlich hatten die Haie Pech, als Gogulla die Unterkante der Latte traf (29.). Ganze drei Sekunden vor der Sirene brachte Lüdemann die Haie aber erneut in Front (40., Überzahl).

Zum Sieg sollte dies dennoch nicht reichen. Swanson schaffte für Nürnberg das 3:3 (54.), ehe Fical nach 93 Sekunden in der Verlängerung den Extrapunkt für die Gäste sicherte (62.).

Haie-Trainer Masons Fazit fiel so aus: "Es ist sehr enttäuschend. Wir hatten genug Torchancen um dieses Spiel zu gewinnen, zwei, drei individuelle Fehler haben uns aber den Sieg gekostet."

Andreas Renz durfte gegen Nürnberg ein bislang einmaliges Jubiläum feiern. Er bestritt am Sonntag sein 700. DEL-Spiel. Diese Ehre wurde ihm als erstem Spieler überhaupt zu teil. Der DEL-Rekordspieler wurde vor der Partie ausgezeichnet und erhielt von Mannschaftsleiter Marc Müller ein Trikot mit der Rückennummer 700. Dies trug er dank Sondergenehmigung der DEL auch beim Spiel gegen die Ice Tigers. Als besondere Überraschung wird das original von Andi Renz getragene 700er-Trikot ab Montag versteigert! Infos dazu morgen auf www.haie.de!

Am Freitag bestreiten die Haie ihr nächstes Spiel (19.30 Uhr). Wieder tritt der KEC dabei zu Hause an. Gegner sind die Krefeld Pinguine.
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Beitrag von Lutti » 22.01.2007

express.de:

KÖLNER UNTERLIEGEN ZUHAUSE
Fical reißt Haie aus den Träumen


Missratenes Jubiläum für Andreas Renz. Im 700. DEL-Spiel des Verteidigers verlorenen die Haie 3:4 nach Verlängerung gegen Nürnberg. Fical riss die Kölner nach deren 9:1-Gala gegen Hannover mit Hans Zach wieder aus allen Träumen. Es war bereits die sechste Pleite im Jahr 2007.
"Wir haben sehr stark gespielt, aber unsere wenigen schlimmen Fehler, die wir gemacht haben, wurden eiskalt bestraft“, kommentierte Trainer Doug Mason die Niederlage. Wie schon bei der Pleite in Straubing kritisierte er dann aber auch wieder den Schiedsrichter.

Eine verzweifelte Suche nach Ausreden? Schiri Schütz konnte nämlich ausnahmsweise nichts dafür, dass die Haie nur drei der vielen, vielen Torchancen nutzten. Sie legten los wie die Feuerwehr. 20 Sekunden gespielt, Phlip Gogulla zieht ab – 1:0!

Ein Schützenfest wie gegen die Scorpions mit sieben Toren im Schlussdrittel folgte jedoch nicht. Obwohl Nürnberg auch den Start des 2. Drittels verpennte: Bryan Adams macht das 2:0.

Dann aber die Franken hellwach. erzielen im Powerplay zwei Tore und schaffen den Ausgleich. Beim 2:2 durch Pollock sah Haie-Goalie Adam Hauser nicht gut aus. Ihm rutschte der Puck unter den Schonern durch. Viele Fans waren schon in der Pause, da traf Mirko Lüdemann aus spitzem Winkel zum 3:2.

Im letzten Drittel schaffte Nürnberg zum zweiten Mal den Ausgleich. Swanson trifft im dritten Nachschuss. Kurz vor Schluss muss Tino Boos auf die Strafbank, die Haie retten sich in die Verlängerung. Doch als sie gerade wieder komplett sind, überwindet Fival Haie-Goalie Adam Hauser entscheidend.

Die Haie müssen beim Pokalfinale am Karnevalsdienstag (20. Februar) in Mannheim antreten. Das ergab die gestern durchgeführte Auslosung. Haie-Boss Eichin hätte die „Pappnasen-Partie“ gerne in der Kölnarena gespielt: „Pokalspiele sind zwar nicht immer reizvoll, aber das Finale hätten wir schon gerne gehabt. Die Hütte wäre voll gewesen.“
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Beitrag von Lutti » 22.01.2007

ksta.de:

Haie versagen im Jubiläumsspiel

Andreas Renz hatte ohnehin nicht vor, um sein Jubiläum großes Aufheben zu machen. „Ein Spiel wie jedes andere“, nannte der Verteidiger der Kölner Haie die Partie gegen die Nürnberg Ice Tigers am Sonntag, die seinen 700. Einsatz in einem DEL-Spiel bedeutete. Damit ist Renz zwar einsamer Spitzenreiter der Liga. Doch für den 29-Jährigen, der Aussichten hat, auch 1000 und mehr Spiele zu schaffen, war es ein Stück Liga-Alltag. Das Trikot mit der Sondernummer 700, das Renz gestern trug, landet nicht etwa im persönlichen Trophäenschrank, sondern wird ab heute versteigert. Im Preis mit drin ist außer Renz' Schweiß eine Heimniederlage des Trägers und seiner Mannschaft. Die Haie verloren gegen die Ice Tigers 3:4 (1:0, 2:2, 0:1 / 0:1) nach Verlängerung. Nürnbergs Stürmer Petr Fical besiegelte nach 93 Sekunden der Extra-Zeit mit einem schönen Schuss in den Winkel von Adam Hausers Tor die siebte Heimniederlage der Kölner.

In der Tabelle zog Nürnberg damit nach Punkten gleich mit dem KEC. Es sieht danach aus, als würden sich beide Mannschaften noch ein heißes Rennen um Rang vier und das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde liefern. Bisher hat Köln alle Saisonspiele gegen Nürnberg verloren. „Wir haben dominiert, aber nicht genug Tore geschossen. Wir haben zwei, drei schlimme Einzelfehler gemacht und Nürnberg hat sie jedes Mal abgestraft“, sagte Haie-Coach Mason. Torwart Hauser beim 2:2, Gogullas viel zu riskanter Rückhandpass im eigenen Drittel vor dem 3:3 und die Strafe, die Tino Boos sich in der 59. Minute unnötig einhandelte - das waren die entscheidenden Momente.

Zunächst hatten die Kölner eine ganze Menge richtig gemacht. Die erste Minute lief wie eine neue Welle der Torflut beim 9:1 über Hannover am Freitag. Erster Angriff, Tor nach 20 Sekunden durch Gogulla. Später sollte sich zeigen, dass die vielen Überzahlchancen, die Köln im ersten Drittel nicht nutzte, den Haien noch zum Verhängnis würden. Zunächst erhöhte aber Bryan Adams durch einen weiteren schnellen Treffer zu Beginn des zweiten Drittels auf 2:0. Dass die Partie noch kippte, wollte sich Haie-Trainer Mason mit den eigenen Fehlern nicht allein erklären. Nachdem sich zuerst Nürnbergs Coach Benoit Laporte über Schiedsrichter Richard Schütz beklagt hatte, redete sich Mason in Rage. „Mein Kollege ist sauer auf Schütz und ich bin es auch. Nürnberg hätte noch zehn Strafen mehr verdient. Schütz war schon gegen Hannover am Freitag Scheiße. Katastrophal“, schimpfte der Kölner - und ging auf die Schiedsrichter im Allgemeinen los: „Ich verstehe nicht, wieso die Kölner Haie die meisten Zwei-Minuten-Strafen der Liga haben. Wir sind eine der fairsten Mannschaften der Liga.“ Ob die Liga dem zornigen Mason eine Erklärung dafür liefern mag, ist unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass der Satz mit „Sch . . “ ein DEL-Verfahren nach sich ziehen wird.

Kölner Haie: Hauser - Renz, Trygg - Lüdemann, Julien - Kopitz, Marshall - Furchner, Boos, Gogulla - Rudslätt, McLlwain, Ciernik - Adams, Hospelt, Lindsay - Schöbel, Gavey, Müller. - Zuschauer: 13 043. - Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Strafmi nuten: Köln 12 / Nürnberg 20. - Tore: 1:0 Gogulla (0:20), 2:0 Adams (21:07), 2:1 Periard (23:52), 2:2 Pollock (31:52), 3:2 Lüdemann (39:57), 3:3 Swanson (53:10), 3:4 Fical (61:33)
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Beitrag von Lutti » 22.01.2007

radiokoeln.de:

KEC gibt Führung aus der Hand

Die Kölner Haie haben die Freude über den 9:1-Triumph gegen die Hannover Scorpions am Freitag nicht lange genießen können. Im Heimspiel gegen die Sinupret Ice Tigers hieß es am Sonntag nach dem Abpfiff 4:5 (1:0, 2:2, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Damit kassierte der KEC die sechste Niederlage im siebten Liga-Duell in diesem Jahr.

Bereits nach 20 Sekunden ließ Youngster Philip Gogulla den Großteil der 13.043 Zuschauer zum ersten Mal jubeln. Nach einem Pass von Sebastian Furchner umkurvte der Stürmer Ice-Tigers-Goalie Lang und schob den Puck zum 1:0 ein. Im Anschluss daran entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit leichten Feldvorteilen für die Haie, die daraus allerdings zunächst kein Kapital schlagen konnten.

Bis zur 22. Minute mussten Team und Fans auf das erlösende 2:0 warten: Bryan Adams versenkte die zuvor von Lang abgewehrte Scheibe im Gehäuse der Gäste. Nur 120 Sekunden später jedoch gelang Periard in Überzahl der Anschlusstreffer. Nachdem der KEC vor allem aus der Distanz weitere Möglichkeiten vergeben hatte, bestrafte Pollock die Nachlässigkeiten mit dem Tor zum 2:2 (32.). Mirko Lüdemann hatte allerdings die passende Antwort parat und sorgte noch vor Ende des zweiten Drittels für die erneute Haie-Führung (40.).

Im letzten Abschnitt zogen sich die Kölner in die Defensive zurück und lauerten auf Konter. Nennenswerte Möglichkeiten kamen jedoch kaum noch zustande, immer wieder zeigte sich der Nürnberger Torhüter auf dem Posten. Die Franken traten ihrerseits sehr effizient auf und kamen trotz weniger Torschüsse zum 3:3-Ausgleich durch Swanson (54.). In der Overtime entschied Fical mit seinem Treffer zum 3:4 nach 62 Minuten die Partie zugunsten der Gäste.

Die nächste Chance auf den zweiten Dreier in diesem Jahr bietet sich den Haien am Freitag. Das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine beginnt um 19.30 Uhr in der Kölnarena.
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Beitrag von Lutti » 22.01.2007

singlecitynews.de:

Heimniederlage gegen Nürnberg

Die Kölner Haie konnten sich am Sonntag nur einen Punkt sichern. Nach einem erfolgreichen Start verließen sie nach der Verlängerung als Verlierer das Eis. Enttäuscht gingen die Spieler des KEC in die Kabine. Darunter auch Verteidiger Andreas Renz, der an diesem Abend sein 700. DEL-Spiel bestritten hatte. Nach ihrem fulminanten Erfolg mit sieben Toren im letzten Drittel gegen die Hannover Scorpions, fielen die entscheidenden Tore im zweiten Wochenendspiel im letzten Abschnitt für die Gegner.

Dabei hatte die Begegnung für die Kölner Haie begonnen, denn bereits nach 20 Sekunden hatte Philip Gogulla das erste Tor erzielt. Tor Nummer zwei schoss Bryan Adams im Mittelabschnitt in Überzahl, als er reaktionsschnell den Puck ins Netz setzte. Die Sinupret Ice Tigers hingegen konnten erst in der 24. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Michel Periard nutzte die Überzahlsituation und überwand geschickt Torhüter Adam Hauser. Über das gesamte Spiel dominierten die Kölner. Sie zeigten technisch sehenswerte Kombinationen, allerdings konnten sie ihre Chancen nicht in Tore verwandeln. Dieser Umstand sollte sich rächen. Das nächste Powerplay brachte den Nürnbergern den Ausgleich. Diesmal traf Jame Pollock nach einem Zuspiel von Brian Swanson. Die Antwort fand Mirko Lüdemann acht Minuten später. Auch die zweite Pause begann für die Kölner mit einer Führung. Individuelle Fehler führten im letzten Drittel zum Ausgleichstreffer der Nürnberger. Brian Swanson traf im Nachschuss. Kritisch wurde es 42 Sekunden vor dem Schlusspfiff, als Tino Boss auf die Strafbank musste, aber die Haie überstanden die Unterzahl in der regulären Spielzeit. Petr Fical setzte mit seinem Tor in der Overtime den Schlusspunkt und brachte Nürnberg den 2-Punkte-Sieg.

Beide Trainer waren mit der Schiedsrichterleistung von Richard Schütz nicht zufrieden, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Erstmals brachte Doug Mason sein Unverständnis gegenüber den vielen 2-Minuten-Strafen zum Ausdruck. Dabei ging es ihm jedoch nicht darum, dass sie nicht gerechtfertigt wären. Vielmehr werden viele Strafen in seinen Augen nicht für alle Teams gleich verteilt. Haken und Behinderung werden sehr unterschiedlich gehandhabt, nach dem Motto: das Gleiche ist noch lange nicht dasselbe.
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Beitrag von Lutti » 22.01.2007

report-k.de:

Nürnberger Eis Tigers kämpfen Haie in der Verlängerug nieder!

Ein unglückliches Spiel für die Kölner Haie, das ist ein Fazit nach dem Spiel. Die Kölner Haie, über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft, mussten sie sich am Ende den Gästen aus Nürnberg knapp geschlagen geben. Nach dem 3:4 nach Verlängerung reichte es gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn nur zu einem Punkt!


Chancen über Chancen
Die Köner Haie begannen das erste Drittel mit viel Elan und gestärktem Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen Hannover. Straight gingen die Hausherren zur Sache und gleich der erste Angriff, ließ die Fans in der Kölnarena - sofern sie es mit den Kölner Farben hielten - jubeln! Nach extakt 20 Sekunden landete die Scheibe, nach feiner Einzelleistung von Philip Gogulla, hinter Tigers-Keeper Lukas Lang in Netz. Zwar bescherten die Undiszipliniertheiten der Nürnberger den Kölnern immer wieder Powerplay-Situationen, doch ein weiterer Treffer, trotz Torchanchen on masse, wollte den Kölnern einfach nicht gelingen.

Der Treffer gelingt
Aber zu Beginn des zweiten Drittels gelang es den Kölnern die kleine schwarze Scheibe optimal zu platzieren. Wieder waren die Haie mit einem Spieler mehr auf dem Eis und diesmal machten es die Kölner besser - Bryan Adams netzte zum 2:0 ein! Allerdings währte die Freude nicht lange. Nur knapp 2. Minunten später konnten die Gäste, ebenfalls in Überzahl, auf 2:1 verkürzen. Nun wurde die Mannschaft von Trainer Doug Mason zunehmend nervöser. Die besten Chancen konnten nicht verwertet werden. Als Sebastian Furchner auf der Strafbank Platz genommen hatte, fiel promt der Ausgleich für die Ice Tigers.Doch auch jetzt ließen sich die Haie nicht entmutigen und kamen 3 Sekunden vor Drittelende zur 3:2 Führung.

Unerwarteter Ausgleich
Im letzten Spielabschnitt suchten die Hausherren eine schnelle Entscheidung. Ein- ums Andere Mal mußte Lukas Lang - der Stammkeeper Labbe wegen Verletzung vertrat - zeigen, was er konnte. Immer wieder war er Sieger gegen die Kölner Angreifer und ließ diese verzweifeln. In der 56. Min. dann der Schock für die Mehrheit der 13.043 Zuschauer. Brian Swanson lupfte die Scheibe über Haie-Keeper Adam Hauser zum 3:3-Ausgleich ins Netz.

In der Verlängerung setzte es nach knapp drei Minuten den K.O. für die Kölner. Jame Pollock hämmerte den Puck aus spitzem Winkel unter die Latte des Kölner Keepers Hauser. Damit sind die Nürnberger in der Tabelle Punktgleich mit den Kölnern, jedoch aufgrund des besseren Torverhältnisses wieder an den Haien vorbei gezogen!

Stimmen zum Spiel:
Benoit Laporte (Nürnberg) fand den Schiri ungerecht

Meine Mannschaft hat glücklich gewonnen und phasenweise sehr undiszipliniert gespielt. Allerdings hat der Schiedsrichter auch zuviele Strafen gegen uns gepfiffen und zu oft Strafen gegen Köln nicht gegeben.

Doug Mason (Köln) reklamiert individuelle Fehler
Wir waren heute die bessere Mannschaft und konnten leider unsere Torchancen nicht zu einem Treffer nutzen. Man schießt manchmal eben 9 Tore in einem Spiel, dann wieder reichen die geschossenen Tore nicht zu einem Sieg. Letztlich haben uns jedoch 3 Individuelle Fehler das Spiel gekostet. Auch ich war nicht mit der Leistung des Schiedsrichters zufrieden. Nürnberg hätte noch mindestens zehn weitere Strafen verdient gehabt!
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Beitrag von Lutti » 22.01.2007

hockeyweb.de:

Köln verliert gegen Nürnberg 3:4 nach Petr Ficals "Sudden Death"

Am 42. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren die Kölner Haie gegen die Sinupret Ice Tigers aus Nürnberg mit 3:4 (1:0/2:2/0:1/0:1) nach Verlängerung. Es war das 700. DEL-Spiel von Kölns Nationalverteidiger Andreas Renz, der als erster Spieler diese Rekord-Marke erreichte und die Partie mit der Rückennummer 700 bestritt.

Am Freitag hatten die Kölner Haie mit ihrem 9:1 Erfolg über Hannover bei gleichzeitiger Niederlage Nürnbergs den vierten Tabellenplatz von den Franken zurückgeholt, nun wollte man im direkten Vergleich nachlegen und den vierten Platz, der Heimrecht im ersten Play-off-Spiel garantiert, festigen. Die Kölner begangen so, wie sie am Freitag aufgehört hatten: Bereits nach 20 Sekunden trafen sie durch ein schönes Tor von Philip Gogulla, der Nürnbergs Torhüter Lukas Lang ausspielte und den Puck lässig ins Tor der Gäste schob. Die Franken liessen sich davon allerdings wenig beeindrucken, als der Torschütze wenig später die Kölner Strafbank drückte, zogen sie ein sehenswertes Powerplay auf, scheiterten jedoch immer wieder knapp an Kölns Torhüter Adam Hauser. Die Haie wiederum versäumten es, bereits im ersten Drittel die Weichen auf Sieg zu stellen. Zwischen der 7. und der 17. Minute standen sie fast durchgehend mit einem Mann mehr auf dem Eis, kamen allerdings kaum zu zwingenden Torchancen.

Der Eindruck des ersten Drittels bestätigte sich im zweiten Abschnitt. Köln ging gleich zu Beginn mit 2:0 in Führung, als Lukas Lang sein Tor verlassen hatte, um bei einem Schuss den Winkel zu verkürzen, den Puck aber nicht sichern konnte. Bryan Adams nutzte die Gelegenheit zu einem Schuss ins leere Tor. Doch das bereits zu Anfang demonstrierte gute Powerplay brachte die Franken wieder ins Spiel. Durch zwei Überzahl-Tore von Michel Périard und Jame Pollock mit sehenswertem Schlagschuss stand es in der 32. Minute plötzlich Unentschieden, alles war wieder offen. Pech für Köln in der 29. Minute, dass Philip Gogulla nur den Pfosten traf.

Schiedsrichter Richard Schütz lieferte nach dem Ausgleich seinen Beitrag zur aktuellen "Regelverstoß-Diskussion", als er nicht die Strafe gegen Mirko Lüdemann löschen lies, die das erfolgreiche Nürnberger Powerplay verursacht hatte, sondern eine zuvor ausgesprochene Strafe gegen Ivan Ciernik, durch die beide Mannschaften zu viert auf dem Eis gestanden hatten. Klarer Regelverstoß von Schütz? "Ich habe den Schiedsrichter- Beauftragten Holger Gerstberger angerufen und er sagte, Schütz habe richtig gehandelt", sagte Kölns Manager Rodion Pauels. "Dann habe ich wohl die Regel nicht verstanden, ich dachte immer, es gehe um die Strafe, die die Unterzahl verursacht hat."

Drei Sekunden vor Ende des zweiten Drittels hatten dann aber auch die Gastgeber Erfolg im Powerplay, Mirko Lüdemann lief sich vor dem Nürnberger Tor frei, bekam den Puck und zog sofort ab.
In der 51. Minute hätte Köln den Sack zumachen können, doch wieder verstrich ein Powerplay ungenutzt, Nürnberg bestrafte dies mit dem Ausgleich durch Brian Swanson, der einen Nachschuss zum 3:3 nutzte.

Als Tino Boos in der Schlussminute eine Strafzeit kassierte, nahm Nürnbergs Trainer Benoit Laporte eine Auszeit, doch Köln rettete sich in die Verlängerung. Allerdings hatten die Kölner als einziges Top-Team der Liga zuvor noch kein einziges Spiel in der "Overtime" gewonnen, auch diesmal klappte es nicht, Petr Fical verpasste den Haien in der 62. Minute den "plötzlichen Tod".
Benoit Laporte: ""Ich bin ein wenig sauer auf den Schiedsrichter, aber wir haben auch zu undiszipliniert gespielt."

Doug Mason: "Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben das Spiel dominiert, aber die Chancen nicht genutzt und jeder Fehler wurde mit einem Gegentor bestraft. Ich verstehe nicht, warum Benoit sauer auf den Schiedsrichter ist, Nürnberg hätte noch zehn Strafen mehr bekommen müssen. Wir sind eine der fairsten Mannschaften der Liga und haben die meisten Zwei-Minuten-Strafen, das muss mir mal bitte jemand erklären. Unser Spiel lebt vom Tempo, nicht von Fouls."

Tore: 1:0 Gogulla (1.), 2:0 Adams (22.), 2:1 Périard (24.), 2:2 Pollok (32.), 3:2 Lüdemann (40.), 3:3 Swanson (53.), 3:4 Fical (62.) Strafminuten: Köln 12, Nürnberg 20 Zuschauer: 13.043
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