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Verfasst: 30.12.2006
von Lutti
radio-mk.de:

Roosters haben wieder verloren

Die Iserlohn Roosters haben auch ihr letztes Spiel in diesem Jahr verloren. Sie hatten sich bei den Kölner Haien mit 2:4 Toren geschlagen geben. Es war mal wieder die alte Geschichte. Die Roosters starten hervorragend in die Partie gehen durch Dmitriev mit 1:0 in Führung. Köln gleicht aber noch vor Ende des hervorragenden ersten Iserlohner Drittels für die Haie aus. Dann Abschnitt zwei. Drei Mal treffen die Roosters den Pfosten, aber eben nicht ins Tor. Weil man in der Defensive mal wieder die Fehler nicht vermeiden kann, führt Köln auch nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung 3:1. Trotzdem kommt im Schlußdrittel Hoffnung auf Rochefort in Überzahl schafft den Anschlusstreffer, bevor der nächste Defensivfehler alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn der Roosters zumichte macht. Zu allem Überfluss kassierte Furey eine unnötige Spieldauerdisziplinarstrafe und fiel Greig mit Verdacht auf Mittelfußbruch aus.

Verfasst: 01.01.2007
von Lutti
singlecitynews.de:

Zum Jahresausklang noch einen Sieg

Auch im vierten Saisonspiel der Kölner Haie gegen die Iserlohn Roosters ging der KEC als Sieger vom Eis. Mit 4:2 Toren verabschiedeten sich die Kölner von den Zuschauern und dem Jahr 2006.

Bereits anderthalb Stunden vor dem Spiel bereitete sich Oliver Jonas mental auf die Begegnung vor. Im letzten Spiel des Jahres hütete er das Tor. Schon im ersten Drittel bekam er reichlich Gelegenheit sich zu beweisen. Nach gerade 5 Sekunden Spielzeit standen die Haie in Unterzahl auf dem Eis. Die Roosters nutzten die Gelegenheit und erarbeiteten sich gute Torchancen. Nach einem abgewehrten Schuss von Furey versuchte es Goldmann, der am Pfosten scheiterte. Auch in der zweiten Powerplaysituation zeigte Oliver Jonas gute Paraden. Innerhalb von einer Minute wehrte er die Schüsse von Wolf und Traynor ab. Aber in der 11. Minute hatten die druckvoll spielenden Roosters Erfolg. Der Ex-Kölner Paul Traynor gab die herrliche Vorlage für Alexej Dmitrievs Führungstreffer. Die Haie hatten dem Ganzen bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel entgegengesetzt. Das änderte sich in der 17. Minute als Kölns Überzahl-Spezialteam auf dem Eis stand. Lüdemann, Julien, McLlwain, Rudslätt und Ciernik. Es dauerte 42 Sekunden, bis Mirko Lüdemann den Ausgleich erzielte.

Nach der Pause entwickelte sich die Situation umgekehrt. Erschwerend kam für die Sauerländer hinzu, dass Kapitän Mark Greig mit einer Fußverletzung (Puckaufprall) nicht mehr antreten konnte, die er sich in der vierten Minute zugezogen hatte. Wieder stand die vorgenannte Kölner Formation auf dem Eis, als Dave McLlwain in der 27. Minute den Puck über Kotschnews Schulter ins Tor brachte. Sebastian Furchner erhöhte in der 34. Minute auf 3:1. Im letzten Abschnitt mobilisierten die Roosters noch einmal alle Krafte und schafften in der 47. Minute den Anschlusstreffer, aber die Haie ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Ex-Rooster Bryan Adams beendete die Partie mit 4:2 in der 58. Spielminute.

Rooster-Coach Geoff Ward gefiel das Spiel seines Teams in Teilen, aber nicht im Gesamten und im Besonderen nicht im zweiten Spielabschnitt. Das war das Drittel, das Doug Mason zum besten Teil des Kölner Spiels erklärte. Tino Boos stand nach seiner Erklärung, dass er Köln verlassen werde im Focus der Betrachter. Es war zu bemerken, dass er sein Versprechen bis zum Saisonende 100-prozentig Einsatz zu zeigen, sehr ernst nimmt. So wunderte es auch nicht, dass sein Trainer ihn nach dem Spiel hervorhob.

Für Köln war der letzte Spieltag des Jahres 2006 mit einem Zuschauerrekord verbunden - 17.498 Zuschauer wollten dieses Spiel sehen. Nach dem Rhein-Derby der ewigen Rivalen mit 16.866 Zuschauern war das die höchste Besucherzahl der letzten fünf Monate. Oliver Jonas wird es gefallen haben. Jedenfalls ging er zufrieden und gewohnt zurückhaltend in die Kabine. Nach diesem Spiel steht er in der Torhüterstatistik (SGH) mit 92,05% direkt hinter der Nr. Eins Adam Hauser. Wie Doug Mason richtig bemerkte,
es ist schön zwei gute Torhüter zu haben.