Köln - Iserlohn 4:2 (29.12.06)

Was der Blätterwald über die Haie spricht...

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Köln - Iserlohn 4:2 (29.12.06)

Beitrag von Lutti » 30.12.2006

haie.de:

4:2-Sieg und Rekordkulisse beim Jahresabschluss

Die Haie haben das Jahr 2006 mit einem Sieg beendet. Der KEC gewann vor der Saison-Rekordkulisse von 17.498 Fans in der Kölnarena gegen die Iserlohn Roosters mit 4:2.

Der KEC hatte im ersten Drittel Mühe, sich gegen disziplinierte und kampfstarke Roosters ein Übergewicht zu erarbeiten. Nach Toren von Dmitriev (11.) und Kölns Lüdemann (18., Überzahl) stand es nach 20 Minuten 1:1.

Der 2. Abschnitt (O-Ton Trainer Doug Mason: „Das war unser bestes Drittel.“) brachte die Haie auf die Siegerstraße. McLlwain (27.) und Furchner (34.) schossen die Haie mit 3:1 in Führung. Iserlohns Furey beschwerte sich nach dem dritten Kölner Treffer zu heftig und wurde von Schiedsrichter Aumüller mit zwei 10-Minuten-Strafen belegt, was einem Spielausschluss gleich kam.

Wenig deutete im letzten Drittel darauf hin, dass der Sieg der Haie noch mal ernsthaft in Gefahr geraten sollte. Doch aus heiterem Himmel gerieten die Gastgeber in doppelte Unterzahl, die die Sauerländer prompt zu nutzen wussten. Rochefort verkürzte auf 3:2, so dass es noch mal spannend wurde (47.). Bei gefährlichen Kontern scheiterten die Roosters in der Folge immer wieder am guten Torwart Jonas. Kurz vor Schluss fasste sich KEC-Kapitän McLlwain ein Herz und setzte sich auf dem rechten Flügel durch. Sein Zuspiel landete auf der Kelle von Adams, der zur Entscheidung traf (58.).

Ihr nächstes Spiel bestreiten die Haie am 2.1. in Hamburg.
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

express.de:

4:2-SIEG
Kölner Haie rösten die Roosters


Jubel bei den Kölner Haien: Die Bundesliga-Dritten siegten gegen die Iserlohn Roosters mit 4:2.

17 428 Zuschauer in der Köln-Arena sahen zunächst Iserlohns Führung durch Alexej Dmitriev (11.). Dann wendeten Mirko Lüdemann (18.), David McLlwain (27.) und Sebastian Furchner (34.) vor der Saison-Rekordkulisse die Partie.

Nach dem Anschluss durch Richard Rochefort (47.) erlöste Bryan Adams (58.) die Fans. Iserlohn konnte sich nicht weiter an Platz zehn heranschieben, der noch zu den Playoff-Qualifikationsspielen berechtigt.
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

ksta.de:

Ein Rekord zum Jahresabschluss

Lüdemann, McLlwain, Furchner und Adams schießen die Kölner zum Sieg.
Köln - Im allerletzten Spiel des Jahres haben die Kölner Haie noch einen Rekord aufgestellt. Genauer gesagt: Ihr Publikum stellte ihn auf. 17 498 Zuschauer kamen am Freitag zur Partie gegen die Iserlohn Roosters. Das bedeutet Saisonbestmarke - sogar das vermeintlich unübertreffliche Derby gegen die DEG war um knapp 700 Besucher geschlagen. Die Haie schickten die Leute zufrieden nach Hause: Doug Masons Mannschaft gewann mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) und behauptete den dritten Tabellenplatz. Die KEC-Profis fuhren eine Ehrenrunde, teils mit ihren Kindern, und Coach Mason wünschte entspannt ein frohes 2007.

Der Grund für die Zuschauer-Invasion war vor allem eine langfristige Frühbucher-Aktion des KEC. Wer sich rechtzeitig entschieden hatte, konnte für 6,66 Euro inklusive der guten alten Mehrwertsteuer von 16 Prozent den achtmaligen Deutschen Eishockey-Meister sehen.

Köln gegen Iserlohn ist ein Duell Goliath gegen David. Und David, die Roosters, kam sozusagen auf nur einem Bein zum Kampf gehumpelt. Das Team von Trainer Geoff Ward hatte zuvor alle vier Pflichtspiele gegen Köln verloren und sich zuletzt auch in neun Tagen von Augsburg, Straubing und Duisburg besiegen lassen, den drei Kellerkindern der Liga.

Die Haie hatten etwas Mühe, den nötigen Ernst für die Aufgabe gegen die kriselnden Gäste aufzubringen. Doug Masons personell geschwächtes Team kam zu Beginn nicht ins Rollen, weil zu viele Fehler die guten Ansätze unterbrachen und die Roosters die neutrale Zone geschickt zustellten. Die Führung der Gäste nach zwölf Minuten war verdient, denn bis zum Treffer von Dimitriev hatte Oliver Jonas im Haie-Tor mehr Arbeit als sein Gegenüber Dimitri Kotschnew.

Immerhin aber zeigte der KEC danach die nötige Klasse, bei Bedarf einen Gang höher schalten zu können. Tino Boos, Moritz Müller und Andreas Renz taten es mit härterem Körpereinsatz, Dave McLlwain, Daniel Rudslätt und Ivan Ciernik mit Technik. Der Slowake Ciernik bereite mit einer sensationellen Scheibeneroberung den Ausgleich vor, und wurde später zur Symbolfigur für dieses Haie-Spiel: Brillante Momente wechselten sich mit abenteuerlichen Ideen und Scheibenverlusten ab. So kam Iserlohn nochmal ins Spiel, das nach dem 3:1 eigentlich entschieden war. Plötzlich nutzen die Gäste eine Zwei-Mann-Überzahl und der KEC geriet ins Schwimmen. Der konstanteste und deswegen beste Kölner, der unermüdliche Bryan Adams, machte schließlich mit dem 4:2 alles klar.

Aber die Haie verabschiedeten die Leute nicht ins neue Jahr, ohne ihre böse Seite zu zeigen. Der KEC ist nach Strafminuten die Prügeltruppe Nummer eins der Liga, und Jason Marshall hat daran den größten Anteil. Mit 14 Strafminuten für eine Boxeinlage mit Jimmy Roy schraubte der Kanadier sein persönliches Konto auf 200 Minuten. Punktlandung.

Kölner Haie: Jonas - Renz, Trygg - Lüdemann, Julien - Kopitz, Marshall - Adams, Gavey, Müller - Rudslätt, McLlwain, Ciernik - Furchner, Boos, Hospelt - Schöbel. - Zu schauer: 17 498. - Schiedsrichter: Aumüller (Planegg). - Strafminuten: Haie 18 + 10 Marshall / Roosters 20 + 2 x 10 Furey + 10 Roy. - Tore: 0:1 Dimitriev (11:00), 1:1 Lüdemann (17:41), 2:1 McLlwain (26:46), 3:1 Furchner (33:54), 3:2 Rochefort (46:19), 4:2 Adams (57:36).
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

rundschau-online.de:

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17 428 Zuschauer in der Köln-Arena sahen zunächst Iserlohns Führung durch Alexej Dmitriev (11.). Dann wendeten Mirko Lüdemann (18.), David McLlwain (27.) und Sebastian Furchner (34.) vor der Saison-Rekordkulisse die Partie. Nach dem Anschluss durch Richard Rochefort (47.) erlöste Bryan Adams (58.) die Fans. Iserlohn konnte sich nicht weiter an Platz zehn heranschieben, der noch zu den Playoff-Qualifikationsspielen berechtigt.

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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

radiokoeln.de:

KEC bezwingt Iserlohn Roosters

Die Kölner Haie haben am Freitagabend die Iserlohn Roosters mit 4:2 geschlagen (1:1, 2:0, 1:1). Adams avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner.

Vor 17.498 Zuschauern in der Kölnarena wirkten die Roosters zu Beginn der Partie spritziger und gingen verdient durch Dmitriev in Führung (12.). Zuvor hatte der KEC Glück, als Iserlohn zwei Mal den Pfosten traf. Nach dem Führungstreffer gingen die Haie aggressiver in die Zweikämpfe und wurden dafür belohnt. Nachdem IEC-Goalie Kotschnew einen Schuss von Rudslätt nur abklatschen lassen konnte, war Lüdemann zur Stelle und schob ins leere Tor ein (18.).

Auch bei seinem zweiten Gegentreffer sah Kotschnew nicht gut aus. McLlwain überraschte den Keeper mit einem Schuss von der linken Seite, den er unglücklich passieren ließ (27). Nach der Führung baute der KEC immer mehr Druck auf und Adams markierte aus dem Gewühl heraus das verdiente 3:1 (34.).

Zu Beginn des letzten Drittels hatte das Team von Coach Doug Mason zum dritten Mal das Glück auf seiner Seite, als ein Schuss der Gäste an den Pfosten prallte (41.). Mit einer schönen Einzelaktion hätte Furchner nach diesem Schock dann die Partie vorzeitig entscheiden können. Allein vor Tormann Kotschnew prallte die Scheibe bei seinem Versuch an den Innenpfosten und blieb danach auf der Linie liegen (44.). Als den Roosters drei Minuten später durch Rochefort der 2:3-Anschlusstreffer gelang, war das Spiel wieder völlig offen. Adams erlöste den KEC schließlich nach Vorarbeit von McLlwain mit seinem zweiten Treffer zum 4:2-Endstand (58.).
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

hockeyweb.de:

Haie gewinnen auch das vierte Spiel gegen Iserlohn - 4:2

Zum vierten Mal spielten die Kölner Haie in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga gegen die Iserlohn Roosters und zum vierten Mal gingen sie als Sieger vom Eis, mussten beim 4:2 (1:1/2:0/1:1) allerdings ein hartes Stück Arbeit verrichten.

Die eigentliche Gefahr für die Kölner Haie ging gar nicht so sehr vom Gegner aus, doch wenn man seit September viermal gegen einen Gegner gewonnen hat (inklusive einer Pokal- Begegnung), der zuletzt gegen die drei schlechtesten Teams der Liga verlor, neigt man möglicherweise dazu, diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Köln tat sich mit den Sauerländern entsprechend schwer, die Gäste standen kompakt und machten den Kölnern Schwierigkeiten im Spielaufbau. In der 8. Minute traf Iserlohns Nationalspieler Michael Wolf nur den Pfosten, vier Minuten später schoss Alexej Dmitriev nach Vorlage des ehemaligen Kölners Paul Traynor das 0:1 und damit wurde die Aufgabe für die Haie gewiss nicht leichter. Als Brad Purdie in der 17. Minute auf die Strafbank der Gäste wanderte, traf Mirko Lüdemann zur Erleichterung der rund 17.500 Zuschauer aus Nahdistanz zum Ausgleich, Iserlohns Torhüter Dimitrij Kotschnew lag da bereits geschlagen auf dem Eis.
Bei den Gästen schied Stürmer Mark Greig im ersten Drittel mit einer Knöchelverletzung aus, Kölns Trainer Doug Mason konnte auf der anderen Seite wieder nur drei Sturmreihen aufbieten. Im neuen Jahr ist Besserung in Sicht, wenn die Junioren-Nationalspieler Philip Gogulla und Henry Martens von der U20 – Weltmeisterschaft in Schweden zurückkehren.

Dank eines starken zweiten Drittels waren die Kölner trotz des kleinen Kaders dann doch wieder gegen Iserlohn erfolgreich, Kapitän Dave McLlwain brachte sein Team in der 27. Minute in Führung, Sebastian Furchner legte sechs Minuten später per Nachschuss das 3:1 nach und den Gästen ging allmählich die Konzentration verloren, die Lücken in der Iserlohner Abwehr wurden zusehends größer und auch die Nerven spielten einigen Sauerländern einen Streich, so fing sich Verteidiger Kirk Furey direkt nach dem 3:1 zwei Disziplinarstrafen ein und durfte sich den Rest des Spiels von der Kabine aus ansehen.
Im Schlussabschnitt kamen die Gäste noch einmal zurück. Richard Rochefort traf bei doppelter Überzahl zum 3:2, kurz darauf hatte Michael Wolf die große Chance zum Ausgleich, als Köln einen Mann mehr auf dem Eis hatte und eigentlich den Sack zumachen wollte, doch von den Haien kam bis zur 58. Minute nicht viel, dann allerdings sorgte Bryan Adams mit dem 4:2 nach schöner Vorlage von Dave McLlwain für den knappen Kölner Sieg.

Geoff Ward: "Wir haben im zweiten Drittel große Fehler gemacht, das hat uns das Spiel gekostet, wir haben derzeit Probleme, über volle 60 Minuten gut zu spielen."

Doug Mason: "Wir haben in der ersten Pause darüber gesprochen, defensiv besser zu spielen und haben das umgesetzt. Dave McLlwain und Tino Boos haben heute eine Top-Leistung gebracht, dazu war unser Unterzahlspiel wieder überragend."
Tore: 0:1 Dmitriev (12.), 1:1 Lüdemann (18.), 2:1 McLlwain (27.), 3:1 Furchner (34.), 3:2 Rochefort (47.), 4:2 Adams (58.) Strafminuten: Köln 18 + 10 Marshall, Iserlohn 20 + 10 + 10 Furey + 10 Roy Zuschauer: 17.498
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

eishockeynews.de:

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Vor der Tagesrekord-Kulisse von 17.498 Fans hatten die Haie ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, um den vierten Sieg in dieser Saison gegen Iserlohn einzufahren. Lüdemann (18.), McLlwain (27.) und Adams (34./58) hießen die Torschützen bei Köln, Dmitriev (12.) und Rochefort (4.)trafen für Iserlohn.

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Zuletzt geändert von Lutti am 01.01.2007, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

iec.de:

Gute Leistung wurde nicht belohnt – Greig verletzt

Für die Iserlohn Roosters gibt es in dieser Saison gegen die Kölner Haie einfach nichts zu holen. Nach einem starken ersten Drittel, in dem die Sauerländer mit 1:0 in Führung gingen, verloren sie nach 60 Minuten mit 2:4.
Ganz bitter für die Roosters: Seit der vierten Spielminute mussten sie in der Kölnarena auf ihren Mannschaftskapitän Mark Greig verzichten. Greig blockte einen Schuss der Haie und bekam dabei die Hartgummischeibe genau auf den Fuß. Er wurde von Manager Karsten Mende noch während des Spiels ins Krankenhaus gebracht. Eine genaue Diagnose steht derzeit noch aus.

Aus Köln berichtet Fabian Tigges

Die Roosters starteten mit einem regelrechten Torschuss-Reigen in das Spiel. Begünstigt durch eine frühe Hinausstellung von Bryan Adams, der wegen Spielverzögerung nach nur fünf Sekunden in der Kühlbox Platz nehmen mussten, erarbeitete sich das Ward-Team Torchance an Torchance. Furey prüfte KEC-Goalie Jonas mit einem Schlagschuss (1.), Goldmann verpasste es, den Puck nach einem Sulkovsky-Schuss im Tor der Haie unterzubringen (2.) und gegen Roy (6.) Wolf (8.) und Traynor (9.) konnte sich Kölns Schlussmann ein weiteres Mal auszeichnen. Die Roosters-Führung lag in der Luft und mit einem druckvollen Angriff, eingeleitet von Traynor, der über die linke Seite ins Drittel der Haie zog und dann den freistehenden Dmitriev bediente, war es endlich soweit: Dmitriev traf zum 1:0 für Iserlohn (12.). Die Gastgeber waren zuvor nur in Person von Gavey, dessen Schuss für Kotschnew kein Problem war, in Erscheinung getreten.
Als dann aber Brad Purdie auf die Strafbank musste, zeigten die Haie ihre Stärke im Powerplay. Kotschnew konnte zunächst noch gegen Ciernik klären, den Rebound nutzte darauf jedoch Lüdemann zum 1:1-Ausgleich (18.).

Die Roosters wussten in Köln zu gefallen, sie spielten engagiert, überlegt und mit jeder Menge Elan. All dies zeigten sie auch im Mitteldrittel, doch das 2:1 der Haie durch McLlwain (27.), der Puck fand den Weg zwischen Kotschnews Schulter und dem rechten Torpfosten in die Maschen, kratzte am Selbstvertrauen der Sauerländer. Ciernik scheiterte kurze Zeit später ebenso wie Boos an Kotschnew, der einen Konter des KEC mit einem klasse Save zu Nichte machte. Als niemand zu wissen schien, wo sich der Puck befindet, war Furchner zur Stelle. Er baute die Führung der Kölner aus und schob aus kurzer Distanz zum 3:1 ein (34.). Für Kirk Furey war darauf die Partie beendet. Wegen „Reklamierens“ verhängte ihm Schiedsrichter Aumüller zwei Zehn-Minuten-Disziplinarstrafen, die gleichbedeutend mit einer Spieldauerstrafe sind. Furey fehlt den Roosters damit am Dienstag im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt. Auf Seiten der Roosters scheiterten Hock (31.) und Wolf (37.) im Mitelldrittel an Jonas. Sie hatten die besten Möglichkeiten, das Spiel wieder offen zu gestalten.

Sollte nun ein Schlussdrittel mit Aufholjagd folgen? Rochefort brachte die Roosters zunächst wieder auf 2:3 heran, bei doppelter Überzahl schob er die Hartgummischeibe ins Tor der Gastgeber (47.). Die Iserlohner drängten nun auf den Ausgleich, schafften es aber nicht den Puck im Tor der Kölner unterzubringen. Stattdessen gelang den Haien noch das 4:2 durch den Ex-Iserlohner Adams (58.). Jetzt war die Messe gelesen, daran änderte auch die Herausnahme Kotschnews in der 59. Spielminute nichts mehr. Eine über weite Strecken gute Leistung der Roosters wurde am Ende nicht mit Punkten belohnt.

Statistik:

Kölner Haie – Iserlohn Roosters 4:2 (1:1/2:0/1:1)

Kölner Haie: Jonas – Trygg, Renz; Julien, Lüdemann; Marshall, Kopitz – Müller, Gavey, Adams; Ciernik, McLlwain, Rudslätt; Hospelt, Boos, Furchner.

Iserlohn Roosters: Kotschnew – Goldmann, Traynor; Furey, Tiley; Danielsmeier, Pyka; Knold, Jones – Wolf, Hock, Roy; Greig, Purdie, Sulkovsky; Karlsson, Rochefort, Ready; Schymainski, Adduono, Dmitriev.

Tore: 0:1 (11:00) Dmitriev (Traynor – 5:5); 1:1 (17:41) Lüdemann (Ciernik, Rudslätt – 5:4); 2:1 (26:46) McLlwain (Ciernik – 5:5); 3:1 (33:54) Furchner (4:4); 3:2 (46:18) Rochefort (Karlsson, Wolf – 5:3); 4:2 (57:36) Adams (McLlwain – 5:5).

Schiedsrichter: Roland Aumüller

Strafen: Kölner Haie 18 + 10 (Marshall) – Iserlohn Roosters 20 + 2 x 10 (Furey) + 10 (Roy)

Zuschauer: 17.498

Trainerstimmen:

Geoff Ward (Iserlohn Roosters): „Ich bin mit unserem ersten Drittel zufrieden. Wir haben das erste Tor gemacht und defensiv gut gespielt. Im zweiten Drittel haben wir Fehler gemacht und im letzten Spielabschnitt haben wir dann wieder einen guten Job gemacht. Wir hatten heute wieder einmal genügend Torchancen, um ein Spiel zu gewinnen. Wir sind momentan in keiner leichten Situation. Mit Mark Greig haben wir heute schon zu einem frühen Zeitpunkt einen wichtigen Spieler verloren. Kirk Furey hat einen Fehler begangen und zwei Zehn-Minuten-Strafen bekommen.
Das ist nicht das Ergebnis, das wir wollten. Mit teilen unseres Spiels bin ich zufrieden, aber mit dem gesamten Spiel bin ich es nicht.“

Doug Mason (Kölner Haie): „Das zweite Drittel war heute unser stärkstes. Wir haben uns in der ersten Drittelpause vorgenommen, in der Defensive besser zu stehen. Im ersten Drittel haben wir zuviel zugelassen. Im letzten Drittel haben wir gut gespielt. Es freut mich zu sehen, wie gut wir bei fünf gegen vier spielen. Ein Lob hat sich heute Dave McClwain verdient.“
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Beitrag von Lutti » 30.12.2006

ikz-online.de:

Vor Jahreswechsel blieb Wende aus

Die sportliche Wende bei den Iserlohn Roosters blieb auch im letzten Spiel des Jahres aus. Vor der prächtigen Kulisse von 17 500 Zuschauern in der Köln-Arena gingen die Waldstädter zum sechsten Mal in Folge als Verlierer vom Eis.

Kölner Haie - Iserlohn Roosters 4:2 (1:1, 2:0, 1:1). Es war wohl die beeindruckendste Kulisse, vor der ein Iserlohner Team bislang gespielt hat, doch die Gäste wie auch die Kölner boten durchweg kampfbetonte Hausmannskost statt eines rauschenden Eishockey-Festes. Auf immerhin vier Stammspieler mussten die Hausherren verzichten, doch auch die medizinische Abteilung der Roosters bekam früh Sorgenfalten, nachdem Greig bereits nach vier Minuten einen Schlagschuss an den Knöchel bekommen hatte und fortan passen musste - die Diagnose: Mittelfußbruch.

Die Haie gaben zunächst den Ton an und verbuchten auch die ersten Chancen. Nach acht Minuten meldeten sich aber die Gäste, doch Wolf schoss nach einem Roy-Querpass knapp vorbei. Mit einem verdeckten Schuss überlistete Dmitriev in der Folgezeit Kölns Keeper Jonas (11.). Diese Führung fiel jedoch eher überraschend, hätte allerdings länger Bestand haben können, wäre da nicht eine wenig clevere Aktion von Purdie gewesen, die ihm eine Strafzeit einbrachte. Das war die Einladung für die Gastgeber. Hervorragend herausgespielt gelang Lüdemann nach 45 Sekunden Überzahl der Ausgleich (18.).

Wenig zu sehen war von den Iserlohnern schließlich im zweiten Abschnitt. Die dezimierten Hausherren dominierten, doch vor allem Kotschnew hielt sein Team vorerst im Spiel, so auch bei einer Aktion von Julien (24.). Wenig später patzte der Keeper jedoch. McLlwain hatte freie Bahn, der Goalie freie Sicht, doch der Schuss des Topstürmers fand den Weg durch die Schoner ins Tor (27.).

Jetzt drängten die Kölner auf die Vorentscheidung. Als Tiley draußen saß, verstolperte Ciernik. Auch in Unterzahl kamen die Haie zu Chancen. Gegen Boos und Adams blieb allerdings Kotschnew Sieger. Furchner durfte aber kurz darauf jubeln, als er mit dem zweiten Nachschuss erfolgreich war (34.). Als wäre dies nicht schon Strafe genug für die Roosters gewesen, erwies Furey seiner Mannschaft nur Sekunden später einen Bärendienst, als er nach einem Sturz allzu heftig reklamierte und sich hierbei zehn Minuten plus eine Spieldauer-Disziplinarstrafe einhandelte. Iserlohn wirkte geschockt, und Köln schien dem vierten Treffer deutlich näher zu sein.

Allzu lässig starteten die Hausherren allerdings ins letzte Drittel. Das ließ die Gäste wieder besser ins Spiel kommen. Wolf traf nur den Pfosten (41.). Drei Minuten später setzte auch Furchner die Scheibe ans Gehäuse und verpasste die endgültige Entscheidung. So keimte bei doppelter Überzahl noch einmal Hoffnung bei den Iserlohnern auf, denn Rochefort traf aus dem Gewühl heraus (47.). Jetzt lag sogar vorübergehend der Ausgleich in der Luft, doch erneut Rochefort und Wolf scheiterten an Jonas.

Auch in den folgenden Minuten drängte man weiter auf das 3:3, doch letztlich präsentierte sich die Mannschaft im Abschluss zu harmlos. Anders die Kölner, die per Konter nach Jones-Fehler für die Entscheidung sorgten. Gegen den bereits geschlagenen Kotschnew markierte ausgerechnet der Ex-Iserlohner Adams das 4:2 (58.).
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Anny
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Beitrag von Anny » 30.12.2006

Lutti hat geschrieben:express.de:

4:2-SIEG
Kölner Haie rösten die Roosters

Die Überschrift ist gut :groehl:

Davon abgesehen dachte ich immer Hähnchen werden gegrillt
22./23.03.2008 - 168:16 Spielminuten - Endstand 5 : 4 in 6. Verlängerung - Ich war dabHAI
Und ist die Wurst auch angebrannt - Hannover bleibt Indianerland

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